Diagnostische Bildgebungsverfahren in aktuellen Nachrichten : Eine Computertomographie für Tutenchamun und eine Studie, mit neuen Erkenntnissen zur Schonung von Wirbelsäule und Bandscheiben

Am 29. November 2006 von Suse geschrieben.

So mancher Marfan-Patient hat seine eigenen Erfahrungen mit der Computertomographie (CT), wird diese doch auch noch häufig genutzt um ein Aortenaneurysma abzubilden.

Nun ist also auch der ägyptische Pharao Tutenchamun in den “Genuß” dieser modernen Untersuchungsmethode gekommen und einige Forscher vermuten, dass er an einer Blutvergiftung aufgrund eines Knochenbruches gestorben ist. Was mir aber an der Nachricht sofort aufgefallen ist, ist dass es heißt er sei 1,80 m groß gewesen – das wäre heute nicht weiter erstaunlich, kommt mir doch für die damalige Zeit ziemlich groß vor. Sollte Tutenchamun etwa einer unser berühmten “Leidensgenossen” sein, so wie vermutlich Abraham Lincoln oder vielleicht auch Niccolo Paganini??? Das wäre ja nicht auszudenken – Marfan im alten Ägypten ;-)

Eine weitere interessante Nachricht, in der ein weiteres modernes bildgebendes Verfahren eine Rolle spielt, meldet unter anderem die Netzzeitung. Mit Hilfe des Kernspintomographen wurde in einer Studie herausgefunden, dass gerades Sitzen im Winkel von 90° nicht so gesund für Wirbelsäule und Bandscheiben ist, wie ein leichtes herumlümmeln bei 135° . Na gut, ich selber trage ja kein Korsett, also werde ich mich in Zukunft mit gutem Gewissen öfter mal entspannter hinsetzen. Aber ich hätte doch gerne das Gesicht einiger Orthopäden beim Anblick dieser Ergebnisse gesehen… :)

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