Krankenkassenbeiträge – die Diskussion geht weiter…

Am 24. Dezember 2006 von Suse geschrieben.

Die Diskussion um die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge reißt nicht ab. Wirtschaft und Politik beschuldigen sich gegenseitig, dafür verantwortlich zu sein – na prima, diese Spielchen helfen uns jetzt auch immens weiter. Gestern hörte ich in diesem Zusammenhang erstmals im Radio von der Deutschen Gesellschaft für Patienten und Versicherte . Wolfram-Arnim Candidus, der Präsident der DGVP, äußerte sich im Deutschlandfunk dahingehend, dass er mit weiteren Beitragssteigerungen rechne. Er selber gehe davon aus, dass sich durch strukturelle Reformen 30 Milliarden Euro einsparen ließen, die man für die Senkung der Krankenkassenbeiträge verwenden könnte. Seine Ansicht, die Krankenkassen versuchten die Leistungen immer weiter zu drücken, kann ich leider aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber ich kann auch sagen, dass es sich immer lohnt zu versuchen medizinisch notwendige Leistungen und Hilfsmittel bezahlt zu bekommen.

Wir Versicherten können zwar nicht viel ausrichten, das stimmt, aber es ist nicht so, dass wir immer kampflos aufgeben müssen. Zu wenige wissen, dass sie Widerspruch einlegen können und sollten, wenn Ihnen eine vom Arzt verschriebene notwendige Behandlung oder ein Hilfsmittel verweigert wird. Es kommt öfter vor als man denkt, dass es nach einem Zweitgutachten genehmigt wird. Es ist zwar traurig genug, dass man hierfür Widerspruch einlegen und kämpfen muss, aber die Chance sollten wir uns als Patienten nicht entgehen lassen…

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