Krankenhausversorgung – bloß nicht krank werden!
Mittwoch, den 31. Oktober 2007Einer meiner engsten Angehörigen musste leider ins Krankenhaus. Es ging ihm sehr schlecht und so war ich oft dort. Leider wohl nicht oft genug.
Einer meiner engsten Angehörigen musste leider ins Krankenhaus. Es ging ihm sehr schlecht und so war ich oft dort. Leider wohl nicht oft genug.
Eine ganze Weile war die elektronische Gesunheitskarte nahezu aus den Medien verschwunden. Nach Versuchen in kleineren Gebieten, wird sie seit dieser Woche in einem Großversuch getestet.
Wenn besondere Hilfsmittel verschrieben werden, die z.B. nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen festgeschrieben sind, ist es die Aufgabe des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Preis und Verhältnismäßigkeit zu prüfen, bevor ein Hilfsmittel von den Krankenkassen übernommen wird. Das soll die Gesundheitskosten senken.
Gestern haben die daran beteiligten Bundesausschüsse die Gesundheitsreform gebilligt. Oder so ähnlich, denn einige Abgeordnete blieben der Abstimmung fern und schickten ihre Vertreter, da sie die Reform ablehnen.
Das Bundeskabinett hat vorgestern einen Gesetzentwurf verabschiedet, nach welchem es bald eine neue Agentur mit dem Namen DAMA (Deutsche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur) geben soll. Typisch für die Denkweise unserer Zeit: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hebt hervor, dass dies den Pharmastandort Deutschland stärken soll.
In Schleswig-Holstein und Sachsen wird sie schon getestet , bald sollen weitere Regionen dazukommen: die neue Versichertenkarte mit erweiterten Funktionen. Die Bundesregierung erhofft sich von ihr große Einsparungen im Gesundheitswesen durch eine Entbürokratisierung und der Reduzierung von Behandlungskosten (z.B. durch die Vermeidung von Doppeluntersuchungen).
Ich finde es beschämend, was sich unsere Bundesregierung mal wieder leistet. Da wird (wie heute im Spiegel online zu lesen) berichtet, wie sich die einzelnen Politiker nicht einig werden, wo und in welchem Umfang es ein (bundeseinheitliches) Rauchverbot geben soll, wobei fast alle unsere europäischen Nachbarn es schon lange zum gesundheitlichem Schutz der Bürger haben. [...]
Unsere Gesundheitsministerin, Frau Ulla Schmidt, rät laut Nachrichten den Krankenkassen davon ab, die Beiträge zur Krankenversicherung deutlich zu erhöhen (siehe bei Reuters oder jetzt auch im Ärzteblatt). Ich bin ja gespannt, wieviel Erfolg sie damit haben wird. Wahrscheinlich nicht allzuviel.
Das Korsett ist in Arbeit, zum Abformen waren wir schon und in Kürze geht´s zur ersten Anprobe. Auf der einen Seite freue ich mich sehr, dass es nun endlich voran geht, aber die Art wie es dazu gekommen ist bringt mich ins grübeln. Denn ich habe es in den vergangenen Wochen ausdauernd und mit freundlichen, [...]